Unilever: Die Schulden steigen, der Abstand zu Procter & Gamble wächst

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Unilever ist in Q4/16 organisch in den Bereichen Home/Personal Care mit +3% bzw. mit +2,5% wieder ungefähr auf Peer Group-Durchschnittsniveau gewachsen, bei Food mit +1,9% organisch ganz leicht über Peers-Durchschnitt, FCF-Marge FY mit 9,1% rd. 10 bps über Vorjahr (um die Hälfte besser als Danone, aber rd. ein Fünftel schlechter als Nestlé und GIS), FCF flat ggü. Vorjahr, ROCE mit 13,8% ebenfalls auf Vorjahresniveau, EV mit 28,3x FCF sehr hoch (rd. 15% höher bewertet als Nestlé, obgleich Nestlé merklich profitabler ist, nicht verschuldet ist wg. L’Oreal-Beteiligung, während Unilever inkl. Pensionsverpfl. mit rd. 4x FCF recht hoch verschuldet ist).

Ergo: Unilever verdient ordentlich, kommt aber seit Jahren nicht voran, die Schulden steigen. Unilever muss sich kräftig durchschütteln, so wie Procter & Gamble es erfolgreich gemacht hat. Unilever muß mehr wachstums-/margenschwaches Geschäft abstoßen, sie haben zu viel Massengeschäft im Portfolio, zu wenig Premium-Marken, wenig organiche Premium-Marken, also müssen sie neue Marken dazukaufen, schließlich macht es Sinn, sich entweder auf Food oder auf Home/Personal Care zu konzentrieren.

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