Deutsche Telekom: Die Telekomiker machen weiter

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Realsatire aus Bonn: in der Pressemitteilung zu Q3 wird festgestellt, der FCF betrage 1,9 Mrd. EUR. Im Quartalsbericht wird in einer Tabelle dargelegt, daß es sich dabei um den FCF vor Spektrumskauf handelt. Schaut man in den Quartalsabschluss – denn der ist maßgebend, da kann nichts verschleiert und beschönigt werden – kann man den FCF berechnen:

CF 4,557 Mrd., abzgl. Saldo aus Auszahlungen/Einzahlungen in/von Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte: 3,799 Mrd., FCF also 758 Mio. = 4,19% FCF-Marge, sehr schwache Ertragslage also, CCR mit 62% auch grottenschlecht. 9M beträgt der FCF noch schwächere 1.786 Mrd. = 3,35% FCF-Marge.

Das ist umso bedrohlicher, als die Nettoverschuldung inkl. Pensions-/Leasingverpflichtungen rd. 82,5 Mrd. EUR beträgt. Wenn man annimmt, daß die Bonner Telekomiker einen FCF von 2,5 Mrd. EUR FY schaffen, dann erreicht die Nettoverschuldung galaktische 33x FCF.

Da fragt man sich, wer noch guten Gewissens diese Aktie kaufen kann.

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