Blackrock: Dynamik sieht anders aus

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Nach den Q3-Zahlen verdichtet sich der Eindruck: Blickrock kommt nicht nicht mehr richtig von der Stelle. Die aktiv gemanagten Produkte verkaufen sich kaum noch, seit längerem nur noch geringe net inflows, immerhin noch besser als die der Wettbewerber, die haben da fast alle net outflows – wie Fidelity, Vanguard und T Rowe Price.

Passive Produkte verkauft Blackrock weiterhin sehr gut, iShares baut seine Marktdominanz nochmals aus, so daß sich das AUM-Wachstum yoy mit +14% auf 5,12 Billionen USD (qoq +5%) sehr gut liest. Dennoch geben sie per saldo weiter leicht Umsatz ab (3% auf 2,84 Mrd. USD), auch wenn sie sich qoq fangen (+1%), weil immerhin etwas net inflow bei active. Mit active erzielen sie 52% des Umsatzes, obgleich sie bei den AUM nur ein Drittel ausmachen, ergo mit den passive investments 48% des Umsatzes bei zwei Drittel AUM-Anteil.
Bottom line ist die Nettomarge mit 30,7% zwar weiter sehr gut, mit Abstand besser als die Peers, das Nettoergebnis legt auch mit 3,7% zu, aber nur wg. geringerer Steuerquote u. höherer Zinserträge. Das CF-Statement veröffentlicht Blackrock lediglich auf Jahresbasis, die CCR sollte dieses Jahr rd. 85% erreichen, leicht besser als im vergangenen Jahr, also rd. 25% (2015 24,3%). EV jetzt bei rd. 21x FCF, das ist ok, leicht unter Peers-Durchschnitt trotz höherer Margen.

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