Apple: Buffet stieg zum richtigen Zeitpunkt ein

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Neues All-Time-High bei Apple, die Aktie kratzt an der 140-EUR-Marke.

Zur Erinnerung: Der Hegefonds-Betreiber Carl Icahn ging vor einem halben Jahr bei Apple raus, als der Kurs unter 100 USD lag, Icahn hatte selbstredend öffentlichkeitswirksam in einem Brief an Cook mitgeteilt, dass das Ende von Apple nah sei. Zur gleichen Zeit stieg Warren Buffet bei Apple ein.

Wenn man sich die Bilanz der bis unters Dach verschuldeten Icahn Enterprises anschaut, dürfte Icahn in Wahrheit wohl von seinen Banken gezwungen worden sein, sein Apple-Exposure zu verkaufen und Kredite zu bedienen; der Großteil der Schrott-Assets von Icahn von Herbalife bis Freeport-McMoran ist meilenweit aus dem Geld.

Buffet hingegen hat rechtzeitig erkannt, dass sich Apple von einer schwankungsanfälligen High-Tech-Aktie zu einer Value-Aktie mit hohen Cash-Beständen entwickelt hat. Und da ist er, so wie er es gerne macht, am Tiefpunkt bei Apple eingestiegen – mit einem auch für ihn großen Investment. Da alle Fondsmanager und Analysten behaupten, sie analysieren wie Buffett, werden wir in Börsendebatten und Analystenstudien künftig detaillierte Analysen über FCF-Margen und Kapitaleffizienz bei Apple lesen.

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